In den Schatten, wo die Sorgen wohnen,
Sucht der Körper Ruhe, doch findet keine.
Krankheit schleicht still, wie ein stummer Dieb,
Raubt die Kraft, die einst das Leben trieb.
Der Spiegel zeigt ein fremdes Gesicht,
In den Augen schimmert ein leises Licht,
Doch Scham verhüllt die wahren Gedanken,
Hinter Masken versteckt sich, was wir empfinden.
Der Alltag, einst so frei und klar,
Ist jetzt ein Kampf, der schwer wiegt, so wahr.
Jeder Schritt, ein wackeliger Gang,
Die Zweifel singen ein trauriges Lied.
„Bin ich noch ich?“ flüstert die Seele,
Wenn die Selbstständigkeit bricht wie ein schüchterner Regen.
Doch in der Dunkelheit, so tief und weit,
Brennt ein Funken von Hoffnung, bereit.
Denn auch in der Krankheit, in all dem Schmerz,
Kann Liebe gedeihen, durchbricht das Herz.
Lasst uns nachgeben, auch wenn wir fallen,
Gemeinsam werden wir die Stille erhellen.
Die Reise ist lang, das Ziel oft verborgen,
Doch tragen wir Hoffnung – sie wird uns geborgen.
Verluste bringen neue Wege, so klar,
In der Dunkelheit leuchtet ein neuer Stern, wunderbar.

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